Biologische Zahnheilkunde

In einer Zeit, da das Attribut „biologisch“ ziemlich inflationär zur Aufhübschung mittelmäßiger Produkte missbraucht wird, erscheint dieser Begriff oft mit einigem Recht als zwielichtig. Es gibt sie aber noch, die guten und richtigen Dinge und die, in deren Zusammenhang der Begriff biologisch genau das bezeichnet, was drin ist.

 

Bio oder Bios bedeutet dabei direkt übersetzt „Leben“. Die Übersetzung des  altgriechischen Wortstamms Logos ist vielschichtig. Der in diesem Zusammenhang charmanteste ist für mich der Begriff „Vernunft“. So könnte man biologisch mit lebensvernünftig übersetzen. Eine ebenso einleuchtende Begriffserklärung bietet Wikipedia an: „Den Gegenstand der Biologie, die lebendige Natur, Lebens- vorgänge und –beschaffenheit,  betreffend, dazu gehörend oder darauf beruhend“. Besser kann man es nicht ausdrücken.

Wie „lebensvernünftig“ aber gestaltet
die moderne Menschheit ihr Dasein auf dieser Erde?

Vergessen wir nicht, dass mit „Menschheit“ jeder einzelne von uns hier und jetzt gemeint ist, also auch sie, die Leser dieser Zeilen und natürlich auch meine Person. Mit welcher Geschwindigkeit aber entwickelt sich unsere Umwelt vor allem durch unsere Gleichmut in eine lebensfeindliche Richtung? So nahmen die chronischen Erkrankungen wie Diabetes, ALS, Alzheimer, Parkinson usw. explosionsartig, mathematisch ausgedrückt, exponentiell zu.

Parallel zu dieser Entwicklung nimmt die Belastung unseres Immunsystems zu. Falsche und unausgewogene Ernährung, krankmachende Lebensgewohnheiten wie mangelhafte oder fehlende Regeneration, zu wenig Schlaf, Nikotin- und Alkoholabusus, fehlendes Gesundheitsbewusstsein usw. Die rasante Zunahme der elektromagnetischen Strahlung (Elektrosmog) leistet einen weiteren bislang allgemein noch sehr unterschätzten gesundheitsschädigenden Beitrag.

Wie kann man diesen negativen Einflüssen begegnen, oder wie vermeidet man diese Lebens- und Gesundheitsfalle?

Erfreulicherweise hat die Erkenntnis besserer Ernährung, Regeneration, überhaupt die einer besseren Lebensführung spürbar zugenommen. Bioprodukte erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit, an der auch die Markendiscounter nicht mehr vorbeikommen. 

Welche Rolle spielen dabei aber wir Zahnärzte?

Die Antwort ist: eine sehr entscheidende!

 

Bei Interesse lesen Sie bitte weiter:

Es ist sehr stark zu vermuten, dass jeder Mensch, der gesundheitliche Einbußen erleidet, froh wäre, wenn er den Grund für sein Unwohlsein erfahren könnte und wie ihm dann geholfen werden könnte. Die Schulmedizin ist in der Diagnostik schon ziemlich weit gekommen.

Eine wichtige Region des Einflusses auf unsere Gesundheit, die unserer Zähne und Zahnpositionen, wird jedoch noch viel zu wenig beachtet oder wahrgenommen. Unser ganzer Körper ist von Meridianen (Energiebahnen) überzogen, die auf diese Weise Organe, Knochen, Gelenke und Körperareale verbinden und als kleine Nervengefäßbündel (sog. Schaltpunkte gleich Akupunkturpunkte) in der Haut in Erscheinung treten. Bekannt wurden diese Meridiane und Punkte durch die Akupunktur der TCM (traditionelle chinesische Medizin). Die Schulmedizin konnte diese Tatsache mit wissenschaftlichen Methoden (z. B. Injektion radioaktiv markierter Substanzen) nachweisen. Alle diese Meridiane, die (s.o.) Körperareale verbinden, sind mit bestimmten Zähnen oder Zahngruppen verbunden. Auch wenn in diesen Zahnpositionen die Zähne längst verloren gegangen sind, bleiben diese Areale in den Meridianen.

So ist es nur allzu logisch, dass Entzündungen oder andere krankmachende (Schwermetalle) Einflüsse aus den Zähnen, Einfluss auf die den Meridianen entsprechenden Organe, Gelenke, Nervenbahnen überhaupt Körperregionen nehmen können. Der Regelkreis ist einfach: Störung Zahn, Störung Meridian gleich Störung der entsprechenden Körperregionen. Diese Störung kann sofort auftreten, z. B. mit dem Beginn einer Wurzelentzündung oder aber auch erst nach jahrelangem Wirken.

Die biologisch handelnde ZÄ kennen natürlich diese Verbindungen und können den Patienten sachkundig befragen und beraten. Mit den Mitteln der Neuraltherapie kann dann über eine Heilinjektion die Zahnregion für kurze Zeit von dem Meridiansystem getrennt werden und eine Verbesserung der Beschwerden erreicht werden. Die kurzzeitige Verbesserung von Schulterbeschwerden, z. B. durch eine Injektion am Zahn, überzeugt dann auch den geborenen Skeptiker. Aber auch Sie, liebe Leser, haben mit dieser Tabelle ab sofort die Möglichkeit, den Zusammenhang eventueller eigener körperlicher oder seelischer Beschwerden in der Tabelle zu orten und mit Ihrem ZA, mit Ihrer ZÄ, die zugeordnete Zahnposition zu untersuchen, um dann eventuell weitere Schritte zu unternehmen.

Beachten Sie auch die weiteren erklärenden Beiträge zur biologischen Zahnheilkunde an dieser Stelle. Es wäre höchst töricht, die Ursache aller Erkrankungen allein auf den Zustand der Zahnpositionen zu beziehen. Andererseits wäre es aber auch sträflich unverantwortlich, diese engen Zusammenhänge zu ignorieren. Es sei noch vermerkt, dass die Meridiansysteme keine Einbahnstraßen sind. Bei schwer zu erklärenden Beschwerden in den Zahnregionen und an den Zähnen wäre es außerordentlich empfehlenswert, die auf dem Meridian befindlichen Körperregionen ärztlich prüfen zu lassen.

 

Hier geht es zur bildhaften Darstellung des Zahnrmeridiansystems

Die Zahnheilkunde ist die einzige medizinische Disziplin, die totes körpereigenes Material, das sind die wurzelbehandelten Zähne, im menschlichen Körper toleriert. 

Die Wurzelbehandlungstechniken haben in den letzten 10 bis 15 Jahren in den Spezialistenkreisen, und zwar nur dort, eine tolle positive Entwicklung erfahren. Jedoch gelingt es mit keiner auch noch so ausgefeilten Wurzelbehandlungstechnik, alle feinen Nervaufzweigungen in der Wurzelspitze zu reinigen und sicher abzufüllen. So können sich in diese Kanälchen Bakterien einnisten, was wiederum zu einer Entzündung führt, die röntgenologisch nicht nachweisbar sein muss. So gelangen Stoffwechselprodukte der Bakterien, Bakterien selbst und Endotoxine in den Blutkreislauf und in die Nervenfasern (www.ganzimmun.ch). Dadurch ist das Immunsystem dauerhaft mit diesem Angriff beschäftigt, was zu gravierenden Erkrankungen bis hin zu Autoimmunerkrankungen führen kann. Ist gar röntgenologisch eine Knochenentzündung nachzuweisen, verstärken sich die gesundheitbeeinträchtigenden Einflüsse dramatisch.

Die Lösung liegt in der Entfernung beherdeter und wurzelbehandelter Zähne und in der Sofortversorgung mit einem Keramikimplantat nach Dr. Volz. Dieses Implantat kann auch sofort mit einer prov. Krone versorgt werden. In Zwischenlücken (vor und hinter der Lücke mindestens ein Zahn) käme auch eine Zirkon- bzw. Keramikbrücke in Frage.

Hier ist an erster Stelle das Amalgam zu nennen. Vorausgeschickt werden muss eine wichtige Tatsache. Es gibt bis zum heutigen Tag keine ernstzunehmende schulmedizinisch-wissenschaftliche Studie, die die allgemeine Giftigkeit oder Unverträglichkeit von Amalgam statistisch gesichert festgestellt hätte. Dies ist jedoch nicht der Ansatz der biologischen Zahnheilkunde. 

So ist es andererseits unumstritten, dass Metalle wie Quecksilber, Kobalt, Platin, Gold, Zink, Kupfer, Aluminium, Eisen und Chrom in der Mundhöhle gelöst werden und sich im Körper ausbreiten. Dass diese Metalle krank machen, ist auch in der Schulmedizin unumstritten. Es gilt also als gesichert, dass sich diese Metalle in der Mundhöhle lösen und dass sie dem Körper schaden. Sind sie deshalb weniger gefährlich, weil dies sehr langsam geschieht? Eher nicht! (Dissertation Dr. Volz „Nachweis der Amalgaminvasion in das Pulpengewebe (Zahnnervgewebe) mittels der Neutronenaktivierungsanalyse und Energieverlustspektroskopie“)

Eine akute Vergiftung ist durch Amalgam und weitere Schwermetalle aus dem Mund nicht zu erwarten. Jedoch ist der Faktor Zeit von uns Menschen nur sehr schwer zu erfassen. Das heißt, dass sehr langsame schädliche Einflüsse nur sehr schwer von uns wahrgenommen werden. Wie lange wurde die mittlerweile weit verbreitete Nickelallergie von der Schulmedizin nicht erkannt? 

Wir aber tragen unsere „Giftküche“ immer mit uns herum. Amalgam und andere Schwermetalle befinden sich sehr häufig viele Jahrzehnte in unseren Mundhöhlen. Betrachten wir die Stundenanzahl eines dieser Jahrzehnte. Ein Tag hat 24 Stunden, ein Monat 720 und ein Jahr verfügt über 8.640 Stunden. Ein Jahrzehnt gliedert sich somit in sage und schreibe 86.400 Stunden. Tag und Nacht benutzen wir unser Kauwerkzeug beim Essen, Schlucken und auch oft genug beim Pressen und Knirschen in einem Jahrzehnt sage und schreibe sechsundachtzigtausend-vierhundert Stunden. Dazu kommt die Lösung der Schwermetalle auf chemischem und elektrischem Weg in dem Medium Speichel und der Nahrung inklusive der Getränke. Da kommt eine Menge zusammen.

Die Lösung liegt auch hier in der Entfernung aller Metalle im Mund. Dies sollte richtig unter bestmöglichem physikalischen und medikamentösen Schutz des Patienten erfolgen. 

Wir haben uns täglich mit immer mehr zunehmenden schädlichen und krankmachenden Einflüssen auseinanderzusetzen (siehe auch hier: die biologische Zahnheilkunde – eine Begriffserklärung). Es ist für unsere Gesundheit sehr sinnvoll, diese Einflüsse dort zu begrenzen, wo wir es können.

Es existieren bei nahezu jedem Menschen derartige pathologische Veränderungen im Kieferknochen. Sie befinden sich vornehmlich aber nicht ausschließlich in den Weisheitszahnregionen. Wie aber entstehen sie?

Fast alle Weisheitszähne können nicht regulär an der richtigen Stelle aus dem Knochen wachsen. Sie sind meistens extrem verlagert und müssen operativ entfernt werden. Dies geschieht in der Regel im jugendlichen Alter zwischen dem 12. und 20. Lebensjahr. Jedoch vollzieht sich gerade in dieser Zeit das stärkste Knochenwachstum, was zur Minimierung der Mineralstoff- und Vitaminspeicher führt. Meistens werden diese Weisheitszähne alle auf einmal oder in einem geringen Zeitabstand entfernt. Die zurückgelassenen, recht großen Knochenhöhlen können deshalb nicht regulär knöchern regenerieren. Es bilden sich im Kieferknochen Hohlräume, die mit fettigem Gewebe und Exsudat gefüllt sind und mit dem Begriff NICO (Neuralgia Inducing Cavitational Osteonecrosis = Neuralgie induzierende hohlraumbildende Osteonekrose) bezeichnet werden (http://www.dr-lechner.de/kieferostitis/). Von diesen Nekrosen aus werden immunologische Signalstoffe freigesetzt, die über Jahre und Jahrzehnte die ihrem Meridian entsprechenden Organen (siehe auch hier: Zahnmeridiane und die ihnen zugeordneten Krankheiten) und Körperregionen hypersensibilisieren und in einem entsprechenden Umfeld zu spezifischen Erkrankungen führen können. Zusätzlich sind sie nicht selten Anlass für einen unspezifischen Gesichtsschmerz. Auch langjährige Wurzelentzündungen oder das Belassen infizierten Knochens nach Extraktion beherdeter Zähne können derartige Knochenveränderungen provozieren. 

In der Vergangenheit war ihr Auffinden eher ein Zufallsprodukt, da diese NICOs auf den Röntgenbildern nur sehr schwer oder gar nicht zu erkennen waren. Mit der Einführung der digitalen Volumentomographie (DVT – dreidimensionale Darstellung des- oder Teile des Schädels, wie CT, nur deutlich geringere Strahlenbelastung) kann man mit einiger Übung diese Veränderungen erkennen und so gezielt operativ entfernen.

Wenn dies peinlichst genau erfolgt, hat der umgebende Knochen wieder die Chance, in den Hohlraum hineinzuwachsen. Körperliche Beschwerden, die mit den Meridianen dieser Veränderungen korrelieren, besitzen danach eine große Chance der Heilung.

Diese fragende Feststellung klingt einigermaßen utopisch, ist sie aber bei näherem Hinsehen nicht.
Das neue einteilige Keramikimplantatsystem von SDS nach Dr. Ulrich Volz macht es möglich.

So geht es:

Sie haben den Wunsch, eine oder mehrere Zahnlücken durch Implantate und Kronen schließen zu lassen. Es ist dabei unerheblich, ob die Zähne schon länger fehlen oder nicht erhaltungswürdige Zähne noch gezogen werden müssen.

Am Beginn einer jeden Behandlung steht immer das sehr ausführliche Gespräch. Es können auch leicht mehrere Gespräche werden. Wenn das gemeinsame Ziel unter Auswertung sämtlicher Befundunterlagen formuliert ist, beginnt die Behandlung:

Der entsprechende Kiefer wird abgeformt. Der Zahntechniker vervollständigt auf dem Gipsmodell die Zahnreihe und formt darüber eine Schiene, die für das spätere Langzeitprovisorium Verwendung findet.
Der Zahnarzt orientiert sich mit Hilfe eines DVT (Digitales Volumentomogramm, d. i. eine dreidimensionale Darstellung des Kiefers wie ein CT, jedoch mit viel weniger Strahlung) über die Knochenverhältnisse in den einzelnen Implantatpositionen.

Am Operationstag werden alle Implantate gesetzt. Dies geschieht auch, möglicher-weise auch ausschließlich, in das Knochenfach der nicht mehr erhaltungswürdigen extrahierten Zähne.

Danach wird die oben erwähnte Schiene mit chemisch härtendem zahnfarbenen Kunststoff gefüllt und im Mund über die in die Mundhöhle ragenden Implantatanteile eingepasst. Ist der Kunststoff ausgehärtet, übernimmt wieder der Zahntechniker die weitere Arbeit mit der Optimierung der Einzelkrone oder des Kronenverbunds. Nach maximal 24 Stunden kann die langzeitprovisorische Versorgung einzementiert (Zement für Provisorien) werden.

Der Patient ist damit sofort wieder gesellschaftsfähig. Allerdings darf mit diesem Provisorium nicht wirklich gekaut werden. Diese Zeitdauer liegt für den Oberkiefer bei 5 bis 7 Monaten und für den Unterkiefer zwischen 3 und 5 Monaten. Nach dieser Zeit werden die Implantate mit definitiven Kronen versorgt. Diese können natürlich wieder normal belastet werden.

Dieses Konzept gestattet auch, Patienten aus der Ferne zu behandeln, da der Reiseaufwand durchaus überschaubar ist.

So verfahren wir in unserer Praxis, natürlich eingebettet in unser biologisches Konzept, welches an dieser Stelle in mehreren meiner Beiträge erklärt wird.

Dieses hier vorgestellte Behandlungskonzept ist ebenso überzeugend wie anspruchsvoll. Der Behandler, die Behandlerin sollte in der Personalunion Implanteur-Prothetiker über einige Erfahrung verfügen.

Rainer Littinski

Erst im Sommer 2015, also vor rund einem Dreivierteljahr schloss mein Beitrag über den Vergleich von Titan- und Keramikimplantaten mit folgendem Statement:

... "Nichtsdestotrotz erfreuen sich diese neuen (Keramik-)Implantate immer größerer Beliebtheit. Vor allem liegt das an der Farbe, die schon eine größere Natürlichkeit und Ähnlichkeit zur Farbe des natürlichen Zahns vermittelt. Der bei Titanimplantaten mögliche Grauschimmer des Zahnfleischrandes kann bei Keramikimplantaten nicht auftreten. Auch kompromisslos ganzheitlich eingestellte Patienten sehen im Zirkonoxid gegenüber dem Titan die bessere Alternative.

Praxistauglich sind die neuen Implantate ganz bestimmt. Die Literatur präferiert die einteiligen Keramikimplantate vor den zweiteiligen. So halten wir es auch in unserer Praxis. Bei diesen Implantaten bestehen die Schraube für den Knochen und der Aufbau, der die Krone tragen soll, aus einem Stück. Nach der Implantation ragt somit der Teil für die Aufnahme der Krone aus dem Zahnfleisch. Die Versorgung mit Keramikimplantaten ist beileibe kein "Hexenwerk", verlangt aber doch schon einige Erfahrung des Behandlungsteams.

Natürlich bieten wir in unserer Praxis auch Keramikimplantate an."

An dieser Wahrheit  hat sich im angesprochenen Zeitpunkt nichts geändert. Allerdings hat sich mein Wissen zu diesem Thema stark vergrößert.

Unzufrieden mit den bekannten handelsüblichen Keramikimplantaten habe ich mich auf diesem Gebiet intensiv fortgebildet. Tatsächlich bin ich dabei auf ein Keramikimplantatsystem gestoßen, das allen Einsatzgebieten von Zahnimplantaten gerecht wird. Es ist dies das SDS-Implantatsystem, entwickelt von Dr. Ulrich Volz, der schon vor einigen Jahren ein erstes praxistaugliches Keramikimplantatsystem entwickelt hatte und durchaus als Pionier dieser Entwicklung bezeichnet werden kann.

Diese Implantate können sowohl als Sofortimplantate (Implantation direkt nach dem Zahnziehen) als auch für die Spätimplantation (Implantieren in den zahnlosen und verheilten Kieferabschnitt) verwendet werden. Die einteiligen Implantate (Knochenschraube und aus dem Zahnfleisch ragender konischer Anteil zur Befestigung der Krone bestehen aus einem Stück, Onepieceimplantat) können prothetisch sehr einfach sofort mit provisorischen Kronen versorgt werden. Ein unschätzbarer Vorteil.

Gleichzeitig bin ich mit der Nutzung dieses Implantatsystems weit in die biologische Zahnheilkunde eingetaucht. Viele Zusammenhänge verstehe ich damit besser.

Seitdem weiß ich auch, dass diese Keramikimplantate den Titanimplantaten weit überlegen sind. Das liegt vor allem an deren Biologie. Sie sind gewebefreundlicher, nicht weniger belastbar, verursachen keine Metallbelastung und sehen besser aus. Die Materialkosten sind bei der Implantation höher. Da aber bei der prothetischen Versorgung keine weitere (siehe Onepieceimplantat) Implantatbauteile benötigt werden, ist die Versorgung mit Keramikimplantat und Krone sogar um rund 200,00 € billiger. Was spricht dann noch für ein Titanimplantat?

Ihr Rainer Littinski

P.s.: Dazu empfehle ich auch meine verschiedenen Beiträge zur biologischen Zahnheilkunde an dieser Stelle.

Die Entwicklung der Antibiotika bedeutete einen Meilenstein in der Entwicklung der Medizin. Sie waren, sind und bleiben ein Segen für die Menschheit, vor allem bei akuten lebensbedrohlichen Infektionen durch Bakterien.
So wahr dieser Segen ist, so bekannt ist auch der Missbrauch, der in den letzten Jahrzehnten damit betrieben wurde. Auch in der Zahnheilkunde wird gern bei kieferchirurgischen Maßnahmen das „Sicherheitsantibiotikum“ verabreicht.

Die biologische Zahnmedizin geht da andere Wege, denen auch wir folgen. Der Denkansatz dabei ist, das körpereigene Immunsystem zu konditionieren. Dies geschieht durch die gezielte Gabe von Vitaminen und Mineralien. Das Privatrezept finden Sie hier. Es darf, wie alle meine Beiträge, zum Eigenbedarf oder zur Veröffentlichung heruntergeladen werden. Bei irgendwelcher Veröffentlichung einer oder mehrerer meiner Beiträge bestehe ich auf den Verweis meiner Urheberschaft und die Verlinkung auf meine Homepage.

Rainer Littinski